Hüftprothese nach dem Einsetzen

Operationen in virtuellen Welten

Hüftprothese nach dem Einsetzen

3D Animation aus der Medizin und Roboter. Diese spielen im Rahmen der Digitalisierung unserer Lebenswelt eine signifikant zunehmende und zentrale Rolle. Gerade in der Medizin kommen sie stärker zum Einsatz – zum Beispiel bei virtuellen operativen Eingriffen. Neben Leichtbaurobotern und einer maßgeschneiderten Software sind bei diesen Simulationen vor allem realitätsgetreue Abbildungen (Visualisierungen) der menschlichen Anatomie erforderlich und unentbehrlich. Medizinische Visualisierung biomechanisch korrekt und ansprechend darzustellen, ist unsere Kernkompetenz. CAT MEDIC –  3D Animation Medizin.

BILD: 3D Animation Medizin - Hüftprothese nach dem Einsetzen

Hüftprothese nach dem Einsetzen

Aufgrund unseres Know-hows sind wir Projektpartner eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Forschungsprojekts. (Fördernummer KF2039721AK2). Gemeinsam mit der Universität Bremen, der Technischen Universität Chemnitz und der FAKT Software GmbH, arbeiten wir an einer Applikation zur Simulation von Operationen. Mit dieser Simulation kann der Fräsvorgang der Hüftpfanne vor dem Einsetzen einer künstlichen Hüfte trainiert werden. Injiziert von der TU-Chemnitz ist das Projekt unter der Bezeichnung HIPS (HüftImplantatPfannenfräsSimulation) bekannt und von allen Partnern durchgeführt.

3D Animation Medizin / Geometrie mit Echtzeitanwendung

Unsere Kernaufgabe bei diesem Projekt ist es, eine anatomisch korrekte 3D Animation / Geometrie eines Patienten zu konstruieren. Im Speziellen mit dem Hüftgelenk samt Muskeln und Knochen, die für eine Echtzeitanwendung Verwendung findet. Wichtig ist, die erstellten 3D Visualisierungen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit allen Partnern optimal in das Projekt einfließen zu lassen. Regelmäßige Treffs und Evalierungen sind vorgesehen und dienen der Weiterentwicklung.

Fräst der übende Chirurg zu sanft oder zu fest an der Gelenkpfanne, bekommt er zusätzlich zum haptischen Feedback durch den Leichtbauroboters LBR iiwa von KUKA auch ein spontanes visuelles Feedback. Das Ziel dieser medizinischen Simulation ist, einen sehr realistischen Eindruck zu vermitteln und dadurch optimale Trainingsmöglichkeiten zu bieten.

Erstmalige Präsentation der Simulation

Vom 13.-15. März 2018 wurde dieses innovative Forschungsprojekt beim European Robotics Forum (ERF) im finnischen Tampere von KUKA mehr als 800 Experten aus über 40 Ländern vorgestellt.

Am 25. Mai gab es ein Treffen aller am Projekt beteiligten Partnern am Versuchsaufbau an der TU-Chemnitz.